GIO-Advent

Aline Fürste

Ordnung im Papierkram - für ein entspanntes neues Jahr in Klarheit

11. Dezember
 
Die Adventszeit ist die Zeit, wo wir Plätzchen backen, uns auf die Feiertage vorbereiten und an unsere Liebsten denken. Nebenbei gibt es die To-do-Listen: Geschenke besorgen, die Wohnung schmücken und das Menü planen. Doch genau jetzt ist auch der perfekte Moment, sich mit einem anderen Thema zu befassen, das uns oft belastet: dem Papierkram. 

Warum ausgerechnet jetzt? Weil gerade jetzt, kurz vor Jahresende, Jahresabrechnungen anstehen, noch einige Rechnungen bezahlt werden wollen und spätestens im Januar viele Abbuchungen von zum Beispiel laufenden Verträgen und Versicherungen fällig werden.

Und hört mal in euch rein: Möchtet ihr mit dieser mentalen Last ins neue Jahr starten? Wenn du dir heute Zeit nimmst ein wenig Ordnung in deine Unterlagen zu bringen, kannst du die Feiertage gleich viel unbeschwerter genießen und mit Klarheit in das neue Jahr starten.

Es lohnt sich also genau jetzt diesen schnöden Zahlen auch den Platz im Kalender einzuräumen. Nur für die, die es nicht so lieben. Wenn du Zahlen liebst, dann wird das ja heute für dich wie ein vorgezogener Feiertag.

Was ist nun aber wichtig, was bleibt, was geht? Beginne mit einem kurzen Check.

Beginne mit den Papieren, die dich vielleicht schon eine Weile beschäftigen. Vielleicht gibt es offene Rechnungen, die du längst erledigen wolltest. Oder Abos, die du schon vor Monaten kündigen wolltest, aber immer wieder aufgeschoben hast. Jetzt ist der perfekte Moment, einige davon zu kündigen. Die offenen Rechnungen zu bezahlen und dann Bilanz zu ziehen. Vielleicht stellst du ja so fest, dass du unbedingt mal deinen Telefontarif an deine jetzige Situation anpassen musst, die Versicherung für deinen alten PKW aber nun doch keine Vollkasko mehr sein muss.

Sind Nachzahlungen für Strom, Gas und Wasser fällig? Willst du noch etwas spenden, um steuerlich etwas abzusetzen. Hast du noch Budget für bestimmte Weihnachtsgeschenke verplant? Ist da tatsächlich noch eine Mitgliedschaft im Tischtennisverein deines Kindes offen? Höchste Zeit hier die Mitgliedschaft zu kündigen.

Notiere dir unbedingt, was dieses Jahr noch bezahlt werden muss und geh dann beherzt daran zu streichen, was nicht mehr zu dir passt. 

Doch zum Papierkram gehören auch die Stapel, die richtig wehtun.

Der Stapel Zeitungsausschnitte, der seit Januar diesen Jahres angewachsen ist und nun eine beachtliche Größe erreicht hat, ohne dass du wirklich durchgegangen bist.

Zur Wahrheit gehört auch der Stapel Werbeprospekte, Kataloge, Zeitungen und Zeitschriften. Huch, da kann wieder ein Abo abbestellt werden (gleich mit der digitalen Version). So sparst du dir den Stressblick, wenn du daran vorbei gehst und ich denke auch die eine Ecke auf deinem Küchentisch wird sich darüber freuen mal die Sonne zu sehen.

Nun hast du aussortiert. Prima. Ein schönes Gefühl. 
Jetzt planst du. Denn so gehst du super vorbereitet ins Neujahr.

Also, welche Zahlungen stehen im Januar und im ersten Quartal an? Plane voraus und stelle sicher, dass genug Budget bleibt, um alle Rechnungen und Zahlungsaufforderungen zu begleichen. 

Sammele auch alle Unterlagen gleich zusammen, die im kommenden Jahr wichtig werden. Belege für die Steuererklärung, Zahlungspläne oder Quittungen. Wenn du sie bereits heute griffbereit sortierst, wird dir der Start für die Steuererklärung deutlich leichter fallen.

Ein weiterer Vorteil, den du dir damit selber schenkst, ist der Überblick über deine Finanzen im Moment. Du behälst Weihnachtsgeld und Budget im Blick.  Weihnachtsausgaben, die kleine Extras für die Liebsten ermöglichen, sind schön – aber was nützt das, wenn du im Januar böse Überraschungen erlebst? Ein kurzes Durchgehen deiner Kontostände und Ausgabenpläne kann wahre Wunder wirken. Und für die Geschenke, die das Herz berühren, ist meist nicht mal ein Budget nötig. Werde hier ruhig kreativ und spare dir die Schulden für unnütze Anschaffungen, die über deinem persönlichen Limit liegen.

Stell dir schon heute vor, wie du Weihnachten mit der Gewissheit feierst, dass nichts mehr in deinem Büro oder der Schublade schlummert und darauf wartet, nach den Feiertagen dringend erledigt zu werden. Stattdessen kannst du den Jahreswechsel entspannt genießen, weil du dich um alles Wesentliche schon gekümmert hast.  So entsteht ein festliches Gefühl ohne Ballast und ohne Reue.

Gönne dir einen Tee, lass ruhige Musik laufen und nimm dir eine halbe Stunde Zeit, um deinen Papierkram durchzusehen. Vielleicht morgen noch einmal. Es muss nicht perfekt sein – aber jeder kleine Schritt hilft, die mentale Last zu reduzieren. Du wirst sehen wie viel sich in einer kleinen Zeiteinheit dennoch schaffen lässt, wenn du mit Ziel an die Aufgabe heran gehst. Es ist so befreiend, die Papierstapel verschwinden zu sehen und zu wissen, dass du dir selbst den Jahresbeginn erleichtert hast. 

Keine drängenden Rechnungen, keine Unsicherheit, was im Januar auf dich zukommt. Nur Ruhe, Gemütlichkeit und die Freude, Zeit mit den Menschen zu verbringen, die dir wichtig sind. Mach dir heute selbst dieses Geschenk. Es ist der erste Schritt zu einem Weihnachtsfest, das dich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich zur Ruhe kommen lässt.

Empfehlung für Deinen Papierkram: die rotho  Dokumentenablage MyPaper. Kannst du einfach hier bestellen, Mit dem Code: "gutinordnung15" sparst du  15 % vom Preis auf die gesamte Bestellung und ich erhalte eine kleine Provision. Herzlichen Dank.

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Dieser GIO-Adventskalender, den du jetzt wahrscheinlich bei dir zuhause hast, führt dich mit einer täglichen Anregung durch die Vorbereitungen für ein entspanntes, organisiertes und stressfreies Weihnachtsfest!

Neben den Impuls-Kästchen auf dem Adventskalender liest Du hier in meinem Blog-Bereich 24 Tage / 24 Blogartikel, die einen tieferen Einblick geben, wie die Anregungen gelingen können und was Ihr bei der Umsetzung noch beachten könntet. Als Inspiration, als kurze Pause zwischen zwei Aufgaben oder als Rückbesinnung, was wirklich wichtig ist. Tipps zu Routinen, Ordnung und weniger Mental-Load.

Und wenn das noch nicht reicht, dann hör doch einfach mal rein in meinen Podcast rund um das Thema Ordnung mit dem Namen ‘ordentlich inspiriert’. Hier gibt es die Episode ‘#027_Der_Anti_Adventskalender’ - mit Tipps schon im November in die Weihnachtszeit zu starten und den Dezember sorglos(er) zu verbringen. Oder ihr hört euch die Episode ‘#028_Der_ordentliche Weihnachtscountdown‘ an.

Noch ein Hinweis: Wollt Ihr ein Ordnungsprojekt umsetzen im Bereich nachhaltige Ordnung, Senioren/ Verkleinern, Minimalismus oder als Familie? Dann schreibt mir unverbindlich zum Kennenlernen oder bucht einen 'Chaos Call' bei mir - ein unverbindliches Erstgespräch, wo wir über dein Projekt und deine gewünschte Veränderung sprechen.

Bonus: Wer mir eine E-Mail mit dem Betreff “Newsletter” schreibt, seine größte “Problemzone” benennt und sich so für meinen Newsletter anmeldet, nimmt automatisch an der Weihnachtsverlosung für ein dreistündiges Ordnungscoaching teil. 

Teilnahmebedingungen: Teilnahme nur aus und in Deutschland möglich. Keine Teilnahme unter 18 Jahren möglich. Keine 
Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wer nicht alle geforderten Aufgaben erfüllt, wird von dem Gewinnspiel 
ausgeschlossen. Ende des Gewinnspiels ist der 24.12.2024, 14:00 Uhr. Die Gewinner werden am 30.12.24 benachrichtigt.

von Aline Fürste 19. März 2026
Du kennst das vielleicht: Es ist Freitagabend, die Bonuskids kommen, die Taschen landen im Flur, irgendwo fliegen Jacken herum, Zahnbürsten werden gesucht und plötzlich fühlt sich alles nach „zu viel“ an. Nicht, weil die Kinder anstrengend sind – sondern, weil dein Zuhause noch nicht wirklich mit der Patchwork-Realität mitgewachsen ist. Genau hier darf Ordnung nicht streng und eng werden, sondern gemütlich, einladend und klar. Ordnung darf sich anfühlen wie ein warmes „Willkommen zu Hause“ – für alle, die hier leben oder regelmäßig ein- und ausgehen. Patchwork-Familien stehen beim Thema Ordnung vor ganz eigenen Herausforderungen. Da treffen unterschiedliche Gewohnheiten und Ordnungsstandards aufeinander: „Bei uns war das schon immer so“ prallt auf „Aber wir machen das anders“. Es gibt zwei (oder mehr) Wohnungen, aber nur einen Kopf, der versucht, alles im Blick zu behalten. Und da sind Kinder, die nur an bestimmten Tagen da sind und sich trotzdem zu hundert Prozent zugehörig fühlen sollen – nicht wie Gäste mit Übernachtungstasche, sondern wie ein fester Teil dieser Familie. In diesem Spannungsfeld kann Ordnung schnell wie zusätzlicher Druck wirken. Oder sie wird zu einem liebevollen Gerüst, das euch alle trägt. Für mich beginnt ordentliche Gemütlichkeit mit einem einfachen Prinzip: Jeder gehört dazu – auch im Regal. Zugehörigkeit zeigt sich nicht nur im Herzen, in Worten oder in Familienfotos, sondern auch ganz praktisch im Schuhregal, im Badezimmerschrank und an der Garderobe. Jedes Kind braucht einen Platz, an dem seine Sachen bleiben dürfen – auch wenn es „nur“ jedes zweite Wochenende da ist. Ein eigener Haken, ein eigenes Fach, eine eigene Kiste sagt leise: Du bist hier mitgedacht. Du bist kein Extra, keine Ausnahme, sondern ein Teil unserer Alltagsordnung. Wenn Ordnung so gestaltet ist, wird sie nicht zur starren Regel, sondern zur Einladung: Komm an, fühl dich sicher, hier ist dein Platz. Ganz praktisch kannst du das in den wichtigsten Familienbereichen umsetzen. Im Flur hilft es, für jedes Kind einen eigenen Haken und – wenn möglich – ein eigenes Fach oder einen Korb zu schaffen. Mit Namen, Symbol oder Farbe gekennzeichnet, damit auch kleinere Kinder sich schnell orientieren können. Im Badezimmer kann eine kleine Box oder ein eigenes Fach nur für die Dinge der Bonuskinder Wunder wirken: Hier liegt ihre Zahnbürste, ihre Lieblingshaarbürste, vielleicht ein kleines Duschgel – nichts muss jedes Mal aus der Tasche gekramt werden. Im Kinderzimmer darf es gern flexibel sein: Eine Box für Spielsachen, die nur hier bleiben, und vielleicht eine „Reisebox“, die zwischen den Haushalten wechseln darf. Und sogar beim Papierkram lohnt sich ein fester Platz – eine Mappe oder ein Fach für Infos aus Schule oder Kita, die beide Haushalte betreffen, sorgt dafür, dass niemand suchen muss und Absprachen leichter werden. Weil Patchwork-Alltag so dynamisch ist, braucht Ordnung hier eine Extra-Portion Flexibilität. Statt schwerer Einbauten, die kaum veränderbar sind, funktionieren Körbe, Boxen und mobile Lösungen oft besser. Beschriftungen, die sich leicht austauschen lassen – zum Beispiel mit Clips, Kreidetafeln oder Karten – helfen, wenn sich Konstellationen verändern oder neue Bedürfnisse auftauchen. Auch Routinen dürfen mit der Patchwork-Realität mitwachsen: Vielleicht wird der Freitag zu eurem kleinen Ankommensritual – Taschen auspacken, Lieblingssachen an ihren Platz bringen, gemeinsam kurz durchatmen. Der Sonntag kann ein sanftes Rückpack-Ritual sein, bei dem klar ist: Einige Dinge bleiben hier, weil das auch dein Zuhause ist, und andere wandern mit, weil du zwei Lebenswelten miteinander verbindest. Hinter all dem steckt mehr als nur Struktur. Ordnung berührt immer auch die emotionale Ebene. Wenn ein Kind beim Ankommen sofort sieht: „Da ist mein Haken, da steht meine Kiste, da liegt meine Zahnbürste“, dann spürt es: Ich bin hier kein Besuch. Ich gehöre dazu. Und Eltern merken: Wir müssen Zugehörigkeit nicht nur erklären – wir können sie sichtbar machen. Gerade in Patchwork-Familien, in denen schnell Schuldgefühle, Unsicherheiten oder der Wunsch aufkommen, es allen recht machen zu wollen, kann eine klare, liebevolle Ordnung entlasten. Sie nimmt Entscheidungen ab, schafft Klarheit und lässt Raum für das, worum es eigentlich geht: gemeinsame Zeit, Verbindung, Gemütlichkeit. Wenn du beim Lesen gemerkt hast: Genau das brauchen wir, aber ich weißt nicht, wo ich anfangen soll, dann musst du diesen Weg nicht allein gehen. In einem 1:1-Ordnungscoaching schauen wir gemeinsam auf deine ganz individuelle Patchwork-Situation und entwickeln Ordnungssysteme, die zu euch, eurem Alltag und euren Gefühlen passen – nicht perfekt, aber alltagstauglich und lebendig. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Wenn ihr einen Partner an eurer Seite braucht, der mit euch das Puzzle zusammensetzt und eure Ordnung für das neue gemeinsame Zuhause findet, dann bucht euch gern euren kostenfreien ChaostoCosy Call . Darin schauen wir, welche Möglichkeiten wir haben, um das Chaos in Gemütlichkeit zu verwandeln. 🫶🏻 Ich bin Aline von 'Gut.In.Ordnung - chaos to cosy'und kümmere mich um Chaos in Familien. Ich coache Minimalisten oder Menschen, die nachhaltiger leben wollen. Wer mehr über mich erfahren möchte, besucht mich auf insta unter gutinordnung oder hört meinen Podcast ordentlich.inspiriert , wo ich mit meiner Kollegin Tanja über Ordnung und Routinen
von Aline Fürste 1. Januar 2026
Die Feiertage sind vorbei. Puhh, als Mama von drei Wildboys war das ein ganz schöner Ritt. Viele spüren während dieser Zeit den Wunsch nach Veränderung. Ich auch. Das Alte hinter uns lassen. Jetzt soll etwas anders werden. Ich fühle es. Als Ordnungscoach erlebe ich jedes Jahr denselben Moment – dieses leise Aufatmen zwischen den Jahren , wenn der Alltag langsam zurückkehrt. Das Raunächte-Ritual hilft mir dabei (mache ich auf insta etwas ausführlicher). Die Familien sehnen sich nach Struktur, nach einem sanften Rhythmus, nach klareren Räumen und Leichtigkeit im Alltag. Doch gleichzeitig möchte niemand diesen Zauber des Neubeginns wieder mit To-do-Listen ersticken, die sowieso kein Ende finden. Räume erzählen Geschichten Wenn Familien sich verändern- und das ist unausweichlich - verändern sich auch ihre Räume. Das Zuhause darf mitwachsen und die Gegebenheiten dürfen sich anpassen. Das Alter der Mitbewohner verändert sich, manchmal auch die Familienkonstellation und es wird eine Patchwork-Familie daraus. Gerade darauf habe ich mich als Ordnungscoach spezialisiert. Klar. da muss das Zuhause mithalten: Plötzlich gibt es deutlich mehr Schuhe im Flur, ein Kinderzimmer, das manchmal still ist und manchmal kunterbunt lebt. Manchmal ist das Zimmer Arbeits- und dann wieder Kinderzimmer. Wie lässt sich der begrenzte Raum jetzt sinnvoll nutzen? Mehrere Bedürfnisse unter einen Hut bringen? Mein Rat: Nimm dir einen Moment, um deine Räume neu zu sehen. • Wer nutzt welchen Raum wirklich? • Wo fehlt Platz? Wo darf etwas losgelassen werden? • Gibt es Orte, die neuer Zugehörigkeit Ausdruck geben dürfen – Fotos, Erinnerungen, ein kleiner Platz für jedes Familienmitglied und Platz für neue Ideen? Ordnung beginnt nicht beim Aufräumen, sondern beim Hinschauen. Deine Räume sind ein Spiegel eurer Familienrealität – mit all ihren Phasen, Veränderungen und Geschichten. Hilfe von außen kann da manchmal in kurzer Zeit Wunder wirken. Kleine Routinen statt großer Vorsätze Die meisten Neujahrspläne scheitern, weil sie zu groß gedacht sind. Als Ordnungscoach sage ich meinen Kund:innen: Starte nicht mit dem großen Aufräumprojekt, sondern mit einem kleinen, liebevollen Schritt. Zuviel zugleich – das macht keinen Sinn. • 5 Minuten am Tag für Ordnung in einem Bereich, der dich täglich stresst. • Eine Wochenroutine, die das Familienleben entlastet – zum Beispiel „Planungssonntag“ mit Kindern und Partnern. • Eine feste Ankommens-Routine für Kinder, die zwischen zwei Haushalten pendeln – etwa ein kleines Willkommensritual oder eine eigene Lieblings-Ecke. Routinen sind keine Ketten, sondern Brücken. Sie geben Halt in Zeiten, in denen sich vieles verändert. Ordnung schafft Verbindung Oft denken Menschen bei Ordnung an Kontrolle. Wie ich diesen Gedanken gar nicht lebe. Es geht um das Gegenteil: um Verbindung. Ein aufgeräumter Esstisch ist ein Ort für Gespräche. Eine sortierte Garderobe bedeutet weniger Streit am Morgen. Eine Familienstruktur erleichtert, dass alle wissen, was wann dran ist und keiner sich überfordert fühlt. Ordnung ist also kein Tages oder Wochenziel, sondern die gute Seele, die alles zusammenhält…mit Hilfe der Familie natürlich 😊. Perfektionismus versus Beginn Vielleicht war das letzte Jahr chaotisch. Bei mir war es auf jeden Fall sehr herausfordernd. Vielleicht hat sich auch bei dir vieles nicht so gefügt, wie du es dir erhofft hast. Bei mir war das jeden Fall so. Aber Veränderung geschieht nicht in großen Sprüngen, sondern in kleinen, sanften und stetigen Korrekturen. Das beruhigt mich. Wenn Tränen fließen, Pläne platzen oder Chaos wiederkehrt, erinnere dich: Auch das gehört dazu. Familienleben ist immer ein Kompromiss. Jedes Jahr, jeder Neuanfang ist ein Lernprozess – emotional, räumlich und menschlich. Erlaube dir, unperfekt zu starten. Hauptsache, du beginnst. Neujahr ist beides: Routine und Neuanfang. Die Kunst liegt darin, das eine mit dem anderen zu verweben. Routine schenkt Stabilität – Neuanfang schenkt Hoffnung. Und Ordnung verbindet beides. Gestalte in diesem Jahr nicht nur deine Räume, sondern auch deine Gewohnheiten so, dass sie zu dir und deiner Familie wirklich passen – durch alle Wechsel, Übergänge und neuen Kapitel eures gemeinsamen Lebens. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Wenn ihr einen Partner an eurer Seite braucht, der euch einen happyplace einrichtet und eure Ordnung für das neue Jahr bereit macht, dann bucht euch gern euren kostenfreien Cosy Clarity Call. Darin schauen wir, welche Möglichkeiten wir haben, um das Chaos in Gemütlichkeit zu verwandeln. 🫶🏻 Ich bin Aline von 'Gut.In.Ordnung - chaos to cosy'und kümmere mich um Chaos in Familien. Ich coache Minimalisten oder Menschen, die nachhaltiger leben wollen. Wer mehr über mich erfahren möchte, besucht mich auf insta unter gutinordnung oder hört meinen P odcast ordentlich.inspiriert, wo ich mit meiner Kollegin Tanja über Ordnung und Routinen .
Bücherliebe trifft Nachhaltigkeit
von Aline Fürste 21. Oktober 2025
happyplace - wie ich mir meinen hyggeliger Lese-Herbst einrichte
von Aline Fürste 24. September 2025
Riecht ihr das auch? Der Herbst steht am Morgen an meinem Fenster und klopf an. Er hat Nebel mitgebracht. Feuchtes Gras, manchmal Regen und Wind. Immer ist da die frische Luft, die nach Natur riecht. Wow, wie ich den Übergang zum Herbst liebe. Ich habe dann sofort einen Anflug von Nestbau für den Winter. Möchte in jeden Deko-Laden stürmen oder zumindest den Drogeriemarkt und dort Kerzen, Duftzeug, Kissen, Holzobjekte und Lampen besorgen. Dann zuhause Decken auslegen, Wollsocke und Strickjacke bereitlegen und mich in meinen Leseplatz kuscheln. Am besten, bis man mich zur Weihnachtstafel ruft. Nur ist das natürlich Quatsch und wäre vielleicht mitunter auch ein wenig langweilig. Trotzdem hat dieser Effekt etwas Gutes. Ich fange an, mich mit den Dingen zu beschäftigen, die den Sommer über in mein Haus geflattert sind. Im Sommer, ja da hatte ich keine Zeit dafür. Musste draußen herumtollen, die Sonnenstrahlen genießen und mit meinen Kindern Faxen machen so oft es ging. Doch jetzt, jetzt ist die Zeit gekommen, näher hinzuschauen. Und ich möchte auch euch einladen näher hinzuschauen. All das wieder auszuladen, was sich aufgrund von bester Sommerlaune bei uns eingenistet hat, wie Bastelsachen aus der Natur. All das muss raus, was nur hingelegt wurde. Meist ist gerade im Papierkram nach einem Sommer ein ganz schöner Berg gewachsen, der jetzt nach Aufmerksamkeit schreit. Nicht zuletzt sind Schulmaterialien zum guten Start in Unmengen gekauft wurden, um dann zu merken, dass doch die wichtige Hälfte fehlt und die erste Woche doch ein Ständiges Kommen und Gehen im Schreibwarengeschäft war. Alles was bereits Zuhause lag – ein Fall für die Verschenkebox. Wird das ganze Schuljahr über nicht einmal angeguckt. Ich kann ein Lied davon singen. In unserer Schulbox wimmelt es von Umschlägen, Farbkästen, diversen Heften in jedweder Lineatur. Nur eben nicht in der, die aktuell gebraucht wird. Gut, ich hab ein drittes Kind auf das dieses Papier geduldig wartet. Aber das geht nicht allen so und im Zweifel ist jetzt die beste Zeit, um davon Abschied zu nehmen. Und wenn die ersten Hürden genommen sind, dann kommt die Zeit, um sich dem Kleiderschrank zu widmen und auch da den Sommer ziehen zu lassen und den Herbst mit all seiner Huggeligkeit willkommen zu heißen. Ich freu mich drauf und ich glaube ich suche mir jetzt schon mal ein gutes Buch für danach. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Und wenn ihr einen Partner an eurer Seite braucht, der euch einen Anstoß gibt, um eure Ordnung auf den Kopf zu stellen und Ordnungsroutinen zu entwickeln, dann bucht euch gern euren kostenfreien Chaos Call . Darin schauen wir, welche Möglichkeiten wir haben, um das Chaos in Gemütlichkeit zu verwandeln. Denn danach gibt es einen Cosy Call 🫶🏻 Ich bin Aline von Gut.In.Ordnung - chaos to cosy und kümmere mich um Chaos in Familien. Ich coache Minimalisten oder Menschen, die nachhaltiger leben wollen. Wer mehr über mich erfahren möchte, besucht mich auf insta unter gutinordnung
von Aline Fürste 20. August 2025
Dankbarkeit kann gut nach innen wirken. Und wenn wir ehrlich sind, fängt sie genau dort an. Wir vergessen viel zu oft, dass wir uns auch selbst danken sollten.
von Aline Fürste 15. Mai 2025
Viele Menschen bewahren Dinge nicht auf, weil sie sie lieben, sondern weil sie sich sonst schuldig fühlen. Dabei liegt eine große Kraft darin, sich bewusst zu verabschieden. Und zwar nicht von der Erinnerung – sondern von dem Objekt, das die Erinnerung nur temporär getragen hat. Es geht nicht ums Wegwerfen. Es geht um Wertschätzung. Es geht darum, Raum für sich selbst zu schaffen. Für das, was war, was bleibt – und für das, was kommen darf. So werden wir zu der einzigartigen Person, die wir ja nun mal sind und wir sind nicht das Produkt unserer Großeltern und Eltern, weil wir deren vermeintliche Erbstücke horten.
routinen statt putzen
von Aline Fürste 23. März 2025
Ich gebe zu Putzen ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Eigentlich ist es nicht mal auf der Liste meiner täglichen Top-Tätigkeiten. Es hat etwas von einer epischen Schlacht. Meine 27-Teile-Boogie-Playlist kann mir da nur bedingt helfen. Ohne sie würde ich nach zwei Minuten erschöpft auf dem Sofa zusammenbrechen. Ich muss mir vor Augen halten, dass ich die Heldin über meinen Wohnraum bin. Was also macht eine Heldin?
von Aline Fürste 21. März 2025
Was für ein Strahlen. Was für eine Fülle. Am Anfang sieht sie so wunderschön aus. Sie wächst mit der Zeit, wird größer, voluminöser, kräftiger. Du gießt sie mit Erinnerungen und schlechtem Gewissen. Du pflegst sie mit Gedanken wie „Vielleicht-brauch-ich-das-noch“ oder „das hat mir doch einmal jemand geschenkt“. Du düngst sie mit Nostalgie und Angst vor Fehlentscheidungen. Du scheust das Risiko und wenn du diesen Fehler in der Blütezeit machst, dann wirst du ihn dein ganzes Leben bereuen und nie wieder an die Blütenblätter nah herantreten. Diese Blütenblätter, die in all den wunderschönsten Farben leuchten: deiner Vergangenheit, deiner Gegenwart, ja vielleicht deiner Zukunft. Jeder Gegenstand, jeder kleiner Moment, der dich lächeln oder seufzen lässt, wird zu einem zarten Pflänzchen. Jeder Einkauf, jedes Geschenk, das erstmal irgendwo verstaut wird, lässt die Blume heller leuchten. Doch eines Tages trittst du einen Schritt zurück. Du merkst, das irgendetwas mit dieser Blume nicht stimmt. Diese Blume, die du so sorgsam gehegt hast, hat längst dein Zuhause übernommen. Ja es ist eine ganze große Blumenwiese daraus geworden. Nun, wer sich jetzt fragt, was das jetzt mit Ordnung zu tun hat, der hat noch nix von der wunderschönen, weitverbreiteten Gerümpelblume gehört. Ihr Stängel ist ein großes Iiiiihhhhhhh. Das kann der Gedanke an das Gesammelte im Allgemeinen sein. Das kann aber auch für das Ich stehen, das die ganzen Blütenblätter auf die Schultern nimmt und wie Atlas dafür sorgen muss, dass sich die Welt weiter dreht. Das Ich. Problem und Lösung zugleich. Denn der Ursprung deines Chaos liegt nicht in den Dingen selbst, sondern in deinen Gedanken, Gewohnheiten und Gefühlen, die ich jeden Tag neu denken kann. Das kann der Gedanke an Verlust sein – doch viel mehr noch der Gedanke an Freiheit. Und die Blütenblätter? Sie sind die wahren Meisterwerke der Gerümpelblume. Sie sind die Us, die dich daran hindern, Ballast abzuwerfen. Diese wunderschönen, filigranen einzelnen Bestandteile, die in so großer Fülle an jeder Blume hängen. Es ist das Unnötige, das Ungetragene, das Unwollte, das Ungeliebte, der Unrat. Es gibt so viele Blütenblätter. Jedes für sich ein lang gehegtes Kunststück der Verdrängung, des Aufschiebens, des Nicht-Darum-Kümmern-Wollens. Jede dieser Us und jede Blüte als ganzes scheint erst einmal harmlos, ja fast schon hübsch. Doch wehe sie vermehren sich. Dann wächst anstelle der Klarheit, die Unsicherheit in deinen Gedanken. Sie nehmen Besitz von dir und von deinem Wohnraum und bald fehlt die Luft zum Atmen und für Entscheidungen. „Ich kann mir gar nicht vorstellen, mit weniger Dingen zu leben!“, „Vielleicht brauche ich es doch noch irgendwann…“ oder „Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll. Wohin mit all den Sachen?“ – die Gerümpelblumenwiese weiss schon, wie sie dich mit ihrem betörenden Duft ablenken kann und am Ende machst du gar nix. Doch zum Glück gibt es Möglichkeiten sich aus dem Dickicht zu befreien. Eine davon könnte eine Ordnungsexpertin oder ein Ordnungsexperte sein, die auf die Gerümpelblumenwiese von oben drauf schauen können. Sie helfen dir, den Blumen den Nähboden zu entziehen und nehmen dich an die Hand, wie du weiter vorgehen kannst, damit die Blumen nicht weiter blühen sondern nach und nach verwelken. Ohne, dass sich Sprösslinge gleich daneben ausbreiten. Beginnen musst du aber bei dir selbst. Schaffe ein Bewusstsein für deine Gerümpelblumenwiese. Erkenne, welche „Us“ bei dir blühen. Und warum gerade sie die so viel Raum nehmen. Stelle dir die Frage danach, warum es dir so schwerfällt, gerade diese Blume loszulassen? Pflücke nicht gleich einen ganzen Strauß aus der Gerümpelblumenwiese. Konzentriere dich auf eine Blume. Zum Beispiel eine „Ungeliebt-Gerümpelblume“. Ein ganzes Bouquet davon, das kann überwältigen. Deshalb nimm trotzdem nur eine Art und betrachte die Blütenblätter ganz genau. Jede einzelne Blume für sich. Auch wenn du beherzt herangehst und das ganze Blumenbeet beackerst. Übersetzt heisst das: nimm dir nur eine Schublade, eine Ecke, eine Kategorie. Die Gefahr sonst im schlammigen Grund stecken zu bleiben, während du alleine unterwegs bist, ist einfach zu hoch. Und dann schau dir an, was du geschafft hast und feiere deinen Erfolg. Indem du die alten Blumen entfernst, gibst du Raum für neues, Luft zum Atmen. Du schaffst ein freies Gefühl für dich und dein Zuhause. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Und wenn ihr einen Partner an eurer Seite braucht, der euch einen Anstoß gibt, um eure Ordnung auf den Kopf zu stellen und Ordnungsroutinen zu entwickeln, dann bucht euch gern euren kostenfreien Chaos Call . Darin schauen wir, welche Möglichkeiten wir haben, um das Chaos in Gemütlichkeit zu verwandeln und die Gerümpelblumen ein für alle mal aus deinem Zuhause zu verbannen.
Death Cleaning - die schwedische Art Dinge des Alltags geregelt zu kriegen
von Aline Fürste 22. Januar 2025
Death Cleaning bedeutet nicht, dass du dich heute auf deinen Abschied vorbereitest. Oh nein. Es bedeutet vielmehr, Platz für das Leben zu schaffen, dass du noch leben willst in der Zeit, die dir hier noch bleibt. Ein Leben für das, was dir wirklich wichtig ist. Und das ist nicht nur hochbetagt eine gute Idee, sondern auch schon in jungen Jahren. Es ist eine Übung in Achtsamkeit: Was willst du behalten? Und warum?
Und täglich grüßt das Murmeltier - wie dir Routinen beim Durchhalten helfen
von Aline Fürste 19. Januar 2025
Gefangen in der Zeitschleife? Machen wir das beste daraus. Routinen helfen uns unser Leben komplett neu zu denken. So werden wir efiziient, sparen Zeit, optimieren Abläufe und können uns in unser Hängemattengefühl fallen lassen.